Entlassbericht als Tierarzt diktieren: so geht es mit KI

Der Entlassbericht gehört zu den Texten, die in einer Tierarztpraxis fast immer zuletzt geschrieben werden. Der Patient ist schon zu Hause, der nächste Termin wartet, und der Bericht entsteht am Ende der Schicht aus Notizen und Erinnerung. Wer den Entlassbericht diktieren statt tippen möchte, hat heute zwei Wege: das klassische Diktat und die Dokumentation mit KI. Dieser Beitrag zeigt, wie sich beide unterscheiden und wie Vetz den Bericht direkt aus der Patientenakte erstellt.

Für wen der Entlassbericht geschrieben wird

Ein Entlassbericht hat in der Regel zwei Leser, die sehr unterschiedliche Informationen brauchen. Der Tierhalter muss verstehen, was zu Hause zu tun ist: wie das Tier versorgt wird, worauf er achten soll und wann der nächste Termin ansteht. Fachbegriffe helfen ihm dabei wenig.

Der überweisende Tierarzt braucht dagegen die fachlichen Angaben, also Befunde, Diagnose, Behandlung und das geplante weitere Vorgehen, in der Sprache, die er selbst verwendet. Ein guter Entlassbericht trennt deshalb die Hinweise für den Tierhalter von den Angaben für die Kollegin oder den Kollegen, auch wenn beide aus derselben Behandlungsdokumentation stammen.

Warum Entlassberichte liegen bleiben

Während der Sprechstunde bleibt selten Zeit, einen vollständigen Bericht zu schreiben. Die Notizen entstehen in Stichworten, und der eigentliche Text wird nach Feierabend nachgeholt. Je mehr Zeit zwischen Behandlung und Bericht vergeht, desto mehr hängt die Qualität davon ab, woran sich die Tierärztin oder der Tierarzt noch erinnert.

Hinzu kommt, dass derselbe Inhalt oft zweimal geschrieben wird, einmal für die Patientenakte und noch einmal für den Bericht an den Tierhalter.

Klassisches Diktat und Diktat mit KI

Beim klassischen Diktat spricht der Tierarzt den Text, und eine Mitarbeiterin oder eine Spracherkennung schreibt ihn Wort für Wort ab. Das spart Tipparbeit, aber der Text ist danach genau so strukturiert, wie er diktiert wurde, und muss oft noch überarbeitet werden.

Mit der intelligenten Diktierfunktion von Vetz sprechen Sie die Dokumentation ein, und Vetz transkribiert, strukturiert und formuliert den Text automatisch. Sie können auch das Gespräch mit dem Tierhalter aufzeichnen lassen. Vetz erkennt dabei, wer was sagt und welche Informationen wichtig sind, auch wenn mehrere Personen im Raum sprechen.

So entsteht der Entlassbericht mit Vetz

Der Ablauf folgt der Arbeit in der Praxis:

  1. Sie diktieren die Dokumentation oder lassen Vetz während des Gesprächs mit dem Tierhalter mithören.
  2. Wenige Sekunden nach dem Gespräch liegt ein strukturierter Entwurf für die Patientenakte vor, aufgebaut nach den Vorlagen Ihrer Praxis und in korrekter medizinischer Fachsprache.
  3. Sie lesen den Entwurf, ändern ihn von Hand oder lassen Vetz einzelne Passagen verbessern, umformulieren oder verdeutlichen.
  4. Aus der fertigen Dokumentation erstellt Vetz individuell angepasste Hinweise für den Tierhalter, klar und verständlich formuliert.
  5. Sie prüfen die Hinweise, bevor sie an den Tierhalter gehen, und die freigegebene Dokumentation wird mit einer aktiven Integration in die Praxissoftware übertragen.

Vetz ist dabei eine Unterstützung, und die Kontrolle über jeden Text bleibt bei Ihnen. Einen Überblick über den Einsatz von KI im Praxisalltag gibt der Beitrag zu KI in der Tiermedizin.

Damit der Bericht vollständig ist

Ein Entlassbericht ist nur so gut wie die Dokumentation, aus der er entsteht. Mehrere Funktionen von Vetz setzen genau dort an:

  • Vetz weist auf fehlende Teile hin, etwa eine fehlende Anamnese oder Diagnose.
  • Vetz hilft dabei, Befunde und Schlussfolgerungen klar und professionell zu formulieren, passend zur Sprache und Struktur der Patientenakte.
  • Vetz erinnert an Kontrolltermine und Nachsorge, damit sie im Bericht nicht fehlen.
  • Vetz schlägt passende Diagnosecodes auf Grundlage Ihrer Notiz vor.
  • Mit der KI können Sie Ihren Text jederzeit verbessern, umformulieren oder verdeutlichen lassen.

Von Vetz in die Praxissoftware

Vetz ist mit Provet Cloud, Vettigo und MHK FileMaker integriert. Die Termine aus der Praxissoftware erscheinen automatisch in Vetz, und die freigegebene Dokumentation wird ohne Doppelarbeit zurückübertragen. Für die meisten anderen Systeme kann Vetz eine Integration aufbauen, und einen Überblick über die Auswahl einer passenden Lösung bietet der Beitrag zu Software für Tierärzte.

Welche Pflichten für die Dokumentation in der Tierarztpraxis gelten, beschreibt der Beitrag zur Dokumentationspflicht für Tierärzte. Was beim Datenschutz zu beachten ist, finden Sie im Beitrag zur DSGVO in der Tierarztpraxis und auf der Sicherheitsseite von Vetz.

Was Sie für den Start brauchen

Vetz läuft im Browser, ohne Download und ohne Installation, und steht zusätzlich als App für iPhone und Android zur Verfügung. Die meisten Computer, Smartphones und Tablets funktionieren ohne weitere Ausstattung, solange das Gerät ein Mikrofon hat.

Sie können in der Sprache diktieren und schreiben, die Ihnen am liebsten ist, denn Vetz unterstützt mehr als 10 Sprachen und kommt mit Dialekten und Akzenten gut zurecht. Auch bei Video- und Telefonsprechstunden erstellt Vetz die Dokumentation auf dieselbe Weise.

Testen Sie es an echten Fällen

Am verlässlichsten beurteilen Sie das Diktieren mit KI an Ihren eigenen Patienten und mit Ihrem eigenen Team. Vetz bietet eine kostenlose Testphase von 14 Tagen, ohne dass Sie Kartendaten angeben müssen, und eine Demo, die auf Ihre Praxis zugeschnitten ist, zeigt, wie Vetz mit Ihren Vorlagen und Ihrer Praxissoftware arbeitet.

Mehr über Vetz

Wenn Sie Entlassberichte künftig diktieren statt abends nachschreiben möchten, buchen Sie eine Demo, und das Vetz-Team zeigt Ihnen den Ablauf mit den Vorlagen Ihrer eigenen Praxis.